KunstFeldWest

KunstFeldWest

Ein Projekt von aHBKE e.V. im Rahmen von WestStadtKunst 2016/17

Künstlerische Interaktion auf freier Fläche im Esslinger Westen.
Individuelle Äußerungen treffen aufeinander, agieren miteinander und bieten
Möglichkeit zur Mitwirkung.

Ort: Weststadt Esslingen a.N., Fleischmannstraße 50 auf dem Gelände zwischen Stadtstrand des SJR
und dem Containerdorf für Flüchtlinge
Zeitraum:  11.09.2017 bis 14.10.2017
Öffnungszeiten: Di, Do, Sa 15 bis 17 Uhr (oder nach Vereinbarung)
Von außen sind die Arbeiten ständig einsehbar.
Weitere Öffnungszeiten sowie Termine, an denen vor Ort gearbeitet wird, werden hier
regelmäßig aktualisiert.

Mittelfeld: Sonntag, 01.10.17 um 15 Uhr  mit Aktionen (Judith Wenzelmann und Albrecht Weckmann)
Finissage:  Samstag, 14.10.2017 um 15 Uhr mit Performanceloop und Fischstäbchen

Flyer_KunstFeldWest_pdf

 

Künstlerliste und Projekte:

Ade Weeth
Alles wird gut

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Angela Hildebrandt
Schiffe versenken
Handlung und Lüftung

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Bertl Zagst
Visions & Illusions

Ab 4. Oktober, 14:00 Uhr versuche ich auf dem KunstFeldWest  in meinem Projekt Visions – Illusions
kleine symbolische Modelle von Häusern, Hütten aus Papier und Wellpappe mit Interessierten herzustellen.
Die Modelle nehmen direkt Bezug auf die Situation des benachbarten Containerdorfes: jeder Flüchtling dort
hat eine vage Vorstellung seiner Zukunft, seiner „neuen“ Heimat, wie einer eigenen Wohnung oder eigener vier Wände.
Bleibt dies nur eine ferne Vision? Eine unerreichbare Illusion?
Wer Lust hat sich praktisch einzubringen, ist gerne willkommen.
(Bitte um Rückmeldung unter bertl.zagst@gmail.com)
Es wird je nach Wetterlage auch in den Containern des Stadtjugendrings gearbeitet.
Materialien wie Karton und Papierklebeband, sowie Schneidewerkzeuge sind vorhanden.

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Claudia Bohnenstengel
Landnahme
Installation

Auf der Suche nach Zwischenräumen

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Claus Staudt
Versprechen
Das Feld des Glaubens und die Häresie des poetischen Ruins im Reich des Geldes
Kitsch und Kollera
In der BlackBox I

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Gideon Knabben
Auf dem Wall
Abstrakte proportionale Zeichen im Dialog mit ihrer Umgebung

Neckarseitig und neckarparallel schließt das Gelände mit einem ca. 50-60 Meter langen Wall ab. Auf dessen Kamm sind aufgereiht in gleichen Abständen von jeweils 3m jeweils 1,7 m lange Holzrundstäbe mit einem Durchmesser von jeweils 2,8cm jeweils 0,5m tief in den Boden eingelassen. Sie ragen also jeweils 1,2m aus dem Boden heraus.

Jedem Stab ist in gleichem Abstand, etwa eine Hand breit, zu seinem oberen Ende ein anderer einfacher proportionaler Code aus umlaufenden horizontalen schwarzen Streifen auf weißem, jeweils 20cm hohem, Grund aufgemalt im Sinne eines abstrakten Zeichensystems.

Die Installation steht in einem Dialog mit ihrer Umgebung und deren Rhythmen: den Bahn-Aufbauten auf der einen und den Weinbergen auf der anderen Seite.

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Hans-Joachim Prager
Haltestelle verlegt
Heim-Station-West / Home-Station-West

Eine 5-teilige Installation

Eine Haltestelle des öffentlichen Raums wird in das Areal KunstFeldWest verlegt.
An dieser Haltestelle kann nicht nur gewartet werden, hier sollen möglichst Gespräche entstehen.
Dafür stehen die 3 einzelnen Sitzgelegenheiten und der Tisch.
Gewöhnlich ist ein Tisch im Wartebereich einer Haltestelle nicht vorzufinden.
In diesem Fall soll die Möglichkeit aufgezeigt werden, auch „schwere Themen“ ablegen zu können.
Das miteinander reden birgt die Chance, von der Last befreit, „erleichtert“ nach Hause zu gehen.
Man kann hier natürlich auch einfach nur warten, sich hinsetzen, ausruhen und mal „abschalten“.

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Judith Wenzelmann
Förderanlage mit Drehung

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Karsten Wieprich
Geschützte Ar(ten)

 

 

 

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